LTE als DSL-Ersatz?
Das neue Netz LTE wird bald in Deutschland auch flächendeckend verfügbar sein. In anderen Ländern wie Österreich ist das Netz jetzt schon in Großstädten ein voller Erfolg. Mit dieser neuen Technologie hat man jetzt auch unterwegs Übertragungsraten wie ansonsten nur bei DSL. Doch kann sich dann DSL überhaupt noch halten?
Das mobile Internet hat unser Leben seit ein paar Jahren nun fest im Griff. Egal wo man ist oder was man tut, man kann auf das Internet zugreifen, solange man Handynetz hat. Doch das mobile Internet, wie es sich bis jetzt darstellt, kann in keinster Weise mit den DSL Anschlüssen und ihren Geschwindigkeiten mithalten. UMTS, wie sich das mobile Internet heute nennt, oder vielmehr wie sich die Technologie nennt, hat einfach zu niedrige Übertragungsraten. LTE löst UMTS ab. Schon in den nächsten Monaten und Jahren wird es nun endlich soweit sein, dass man auch unterwegs dauernd online sein kann und auch die selben Übertragungsraten hat, wie beim DSL.
Doch was passiert dann mit den DSL Anschlüssen in den deutschen Heimen? Eigentlich ist für Experten die Entwicklung klar: Man wird auf kurz oder lang keine DSL Anschlüsse mehr brauchen. Es ist einfach viel komfortabler einen LTE Anschluss zu nutzen und diesen auch überall mit hinnehmen zu können. Wer zahlt schon gerne doppelt, obwohl er mit LTE eine Leistung für unterwegs und zu Hause haben kann, die der von DSL ebenbürtig ist? Egal ob auf dem Handy oder auf dem Laptop, die LTE Technologie wird die neue angesagte Quelle für den Internetempfang sein. So wird man nun auch unterwegs die Möglichkeit haben über das Internet Filme zu streamen oder große Dateien zu verschicken. Bis heute musste man darauf noch warten oder alle 2 Sekunden lästiges Buffern hinnehmen. Mit LTE wird das alles anders werden und man wird das Internet, wie wir es von zu Hause kennen auch unterwegs genießen.
Das LTE löst UMTS ab. Soviel ist sicher. Ob das beim DSL genauso sein wird, bleibt allerdings dahin gestellt, denn viele Experten gingen auch davon aus, dass Handys das Festnetz schnell vertreiben, was bis heute noch nicht wirklich der Fall ist.