LED Spot LED Lampen
Nach dem anfänglichen Verbot der 100 Watt Birne, folgten zuletzt auch die Verbote für 75 Watt und 60 Watt. In einem Jahr wird die klassische Glühbirne dann in der ganzen EU ausgedient haben. Doch an guten Alternativen mangelt es nicht, die Forschung ist schon in vollem Gange.
LED (Leuchtdioden) kannte man lange Zeit nur Stand-By Anzeige oder als Autoscheinwerfer. Ihre geringe Lichtausbeute machte sie als klassisches Leuchtmittel unbrauchbar. Doch sie sind auf dem Vormarsch, so hat das US-Energieministerium eine Summe von 10 Millionen Dollar für eine LED Lampe die einer 60-Watt Glühlampe entspricht ausgelobt. Gewonnen hat eine Exemplar der Marke Philipps, doch auch weitere Hersteller bieten verschiedene Modelle an, natürlich mit den klassischen Fassungen.
Nach Ihrer Verwendung als Taschenlampen, kann man LED nun nicht mehr nur als LED Spot, sondern auch als LED Lampen benutzen. Wurde anfangs die Lichtstärke bemängelt, die nur einer 25 Watt Birne entsprach, können LED Lampen nun auch mit einer 75 Watt Birne mithalten, sie strahlen mit einer Helligkeit von 900 Lumen.
LED Lampen haben viele Vorzüge gegenüber der 130 Jahren stromfressenden Erfindung von Thomas Alva Edison. Abgesehen vom sparsamen Verbrauch, müsste man sie bei einer Haltbarkeit von rund 25.000 Stunden fast nie wechseln und sie sind nicht so empfindlich gegenüber Erschütterungen wie die klassische Glühbirne. War die Lichtstärke anfänglich ein Problem, erzeugen LED Lampen mittlerweile ein, für den Wohnbereich, angenehmes warmweißes Licht.
Allerdings sind im Moment auch noch sehr teuer, die Preise liegen bei 20 bis 45 Euro. Man setzt sie am besten nur dort ein, wo sie viel genutzt werden. Wie ihr direkter Konkurrent die Energiesparlampe dürfen sie nicht im Hausmüll entsorgt werden.
Da LED Lampen aus sehr viel Elektronik bestehen, benötigt es noch viel Forschung und Zeit, damit günstigere und ausgefeiltere Modelle auf den Markt kommen, aber LED Lampen erzeugen das Licht der Zukunft.